Orte der Liebe

Orte der Liebe
Heiligtümer dieser Welt

Heiligtum

Wege zum Sein

Im Heiligtum preisen wir alle Leiblichkeit, weil alles Leben ein körperliches Werden ist, in dem allein die Belebung der Welt besteht und die Teil an einem göttlichen Sein hat. Das Lebende selbst, also auch der Mensch, indes wird in jedem Augenblick seiner Existenz nur durch das Zusammenspiel der daran beteiligten einzelnen Glieder bewirkt. Hierzu formt sich die Energie des göttlichen Seins, das wir in personalisierter Form Göttin nennen, zur allgemeinen Lebenskraft. Das Göttliche aber spiegelt sich in der Schönheit allen Werdens, den Körpern, der Lust und Liebe und dem Glück. Zu ihm und dessen Sein findet der Mensch daher ausschließlich über seine Leiblichkeit zurück, durch ein leibliches Gebet, mit dem er in der Vereinigung mit anderen dem Göttlichen dient, indessen nicht im Geiste, noch weniger im Tod, wie in den Grundaussagen des Heiligtums der sieben Göttinnen niedergelegt.



Hinweis


Eine alphabetische Zusammenfassung der Grundaussagen des Heiligtums finden sich im

Lexikon zum Heiligtum der Sieben Göttinnen

sowie dem

Glossar zum Lexikon

Häufig gestellte Fragen / Frequent Asked Questions beantwortet im Unterblog Heiligtum der Sieben Göttinnen FQA die Virtuelle Priesterin Lea

Übersicht häufig gestellter Fragen / FAQ


Donnerstag, 4. Februar 2010

Der Göttin Dienst



John William Godward, Study of Campaspe


Das Firmament ganz rot erglüht,
der Himmel über uns erblüht
in allen Formen und auch Farben,
vorbei ist unser langes Darben,
es blitzt und lodert alles weit,
der Körper Hitzen wir bereit,
uns ihnen willig hinzugeben,
und das Inferno zu erleben,
wenn alles in uns braust und siedet,
die Körper an einander schmiedet,
die nackte Haut sich heiß verbrennt,
der eine nicht den anderen kennt,
und dennoch rasend hingezogen
in heftig schäumend tosend Wogen,
umschlungen Leiber sich vereinen
den edlen auch wie den gemeinen,
kein Unterschied obwaltet hier,
gemeinsam in der blanken Gier,
getrieben von des Fleischs Erregung
Geschlechter reibender Bewegung,
es jauchzt der Leib nach Offenbarung
und saugt sie ein der Liebe Nahrung,
von ihr wird alles überschwemmt,
nichts mehr der Seelen Jubel hemmt,
oh süße, bittre, grelle Härte,
die tiefste Wonne mir aufsperrte,
der Körper flammt, mein ganzes Wesen
mit Leidenschaft voll Lust verlesen,
und das, was ist, zugleich entschwindet,
von Ort und Zeit es uns entbindet,
nur was geschieht, ist das, was zählt,
und nichts ist da, was uns noch quält,
verschwunden aller Menschen Mangel,
Begehrlichkeiten wild Gerangel,
die Körper eins, und auch die Seelen
der Göttin Liebe sich empfehlen,
da kommt sie an, in ihrem Lauf,
die Göttin reißt den Himmel auf,
sie tritt heraus und hin vor allen,
dass heiße Wellen uns durchwallen,
der Göttin herrlich schöner Leib
er spiegelt sich in jedem Weib,
die Männer sie zusammenfügt,
ein jeder ihrer Lust genügt,
in Liebe brennend sie erwarte,
Inanna, Istar und Astarte,
Kybele, Isis, Aphrodite,
Maria, jede uns gebiete,
- wir zum Einen uns vereinen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen