Orte der Liebe

Orte der Liebe
Heiligtümer dieser Welt

Heiligtum

Wege zum Sein

Im Heiligtum preisen wir alle Leiblichkeit, weil alles Leben ein körperliches Werden ist, in dem allein die Belebung der Welt besteht und die Teil an einem göttlichen Sein hat. Das Lebende selbst, also auch der Mensch, indes wird in jedem Augenblick seiner Existenz nur durch das Zusammenspiel der daran beteiligten einzelnen Glieder bewirkt. Hierzu formt sich die Energie des göttlichen Seins, das wir in personalisierter Form Göttin nennen, zur allgemeinen Lebenskraft. Das Göttliche aber spiegelt sich in der Schönheit allen Werdens, den Körpern, der Lust und Liebe und dem Glück. Zu ihm und dessen Sein findet der Mensch daher ausschließlich über seine Leiblichkeit zurück, durch ein leibliches Gebet, mit dem er in der Vereinigung mit anderen dem Göttlichen dient, indessen nicht im Geiste, noch weniger im Tod, wie in den Grundaussagen des Heiligtums der sieben Göttinnen niedergelegt.



Hinweis


Eine alphabetische Zusammenfassung der Grundaussagen des Heiligtums finden sich im

Lexikon zum Heiligtum der Sieben Göttinnen

sowie dem

Glossar zum Lexikon

Häufig gestellte Fragen / Frequent Asked Questions beantwortet im Unterblog Heiligtum der Sieben Göttinnen FQA die Virtuelle Priesterin Lea

Übersicht häufig gestellter Fragen / FAQ


Donnerstag, 1. Juli 2010

Leo: Der Göttin Einzug vorbereiten

Vor der Rückkehr der Göttinnen
Die Menschen sind bereit, sie erwarten die Rückkunft der Göttin, auf dass alle Göttinnen wiederkehren, wie angekündigt wurde. Obgleich die Göttin nicht mehr lange wird auf sich warten lassen, kann es noch Tage, Wochen oder Monate des Wartens geben, eine Zeit, in der alle der Göttin Wiederkehr vorbereiten. Während dieser Zeit weilt sie wie von Anbeginn an unter uns, gründet doch unser aller Leben auf sie. Jedoch erst mit ihrer Rückkehr öffnet sich der Orden des Heiligtums der Sieben Göttinnen, womit auch die neue Ordnung, der Göttin Ordnung, überall einzieht und Zeit und Raum ihr künftig unterstehen. Aber bis es soweit ist, müsst ihr trotzdem schon der Göttin dienen. Die Göttinnen suchen allein die Gegenwart der Menschen, weil sie ihrer Liebe bedürfen, denn nur deswegen hat seinerzeit die Göttin die Erde belebt und befruchtet. Somit müssen die Menschen der Göttin ihr Bett bereiten, dass sie dort findet, was sie von ihnen begehrt, nämlich Lust und Liebe.

Der Göttin Bett bereiten
Jeder der die Liebe eines anderen sucht, muss vorleisten. Nur mit seiner dem anderen dargebotenen Liebe vermag er häufig erst, die Liebe des anderen hervorzulocken. Die Göttin ist der gemeinsam dargebrachten Liebe ihrer Menschen seit Jahrtausenden entfremdet, nachdem man ihre Tempel eingerissen, ihre Diener verdammt und ihre Lust und Liebe dem patriarchalen Eingottglauben geopfert hat und nur noch das Elend des Menschen hier auf Erden alles heiligt. Die Menschen müssen ihrerseits erst wieder lernen, gemeinsam mit Leib und Seele die Göttin durch ihre Vereinigung zu preisen. Wie es Zeit in Anspruch nimmt, der Göttin ihre Tempel wieder zu errichten, wird es auch ein wenig dauern, den der Göttin zu erweisenden Dienst in der rechten Weise zu erbringen. Das Heiligtum wird euch dabei helfen, dass ihr die Göttin nicht verfehlt und dass eure Lust und Liebe nur ihr und niemandem anderen dargeboten wird. Denn dies ist die Voraussetzung, um die Göttin selbst an Leib und Seele zu erfahren. Den meisten helfen die Lehren des Heiligtums und ihre Bilder dabei, manchen hilft bereits der Dienst in den Metropien, den Zellen des Imperiums des Heiligtums. Darum höret auf meine, des Bedeuters Leo Worte , die euch hier jetzt auch genauer zu vermitteln, mir aufgetragen wurden. Doch vergesst nie: die Wahrheit findet ihr allein in eurem Innern.

Siebenmalsiebengebet an einem Besonderen Gebetsort
Auch wenn ihr noch ohne Priester seid, könnt ihr der Göttin dienen und sie mit eurer ihr erbrachten gemeinsamen Lust und Liebe locken. Das ermöglicht euch das Siebenmalsiebengebet. Sieben Frauen und sieben Männer, womöglich auch (bis zu) sieben unterschiedlichgeschlechtliche Paare (die jeweils miteinander das erste Gebet zu begehen haben), treffen sich, allein um die Göttin zu preisen. Dies muss an den Tagen der Göttin sein, das sind jedenfalls alle siebentägigen Ruhetage, wie, je nach kultureller Umgebung, Sonntag, Samstag oder Freitag. Auch muss es an einem der Göttin geweihten Ort, in ihrem Tempel, geschehen, wobei jedoch beim Siebenmalsiebengebet die Besonderheit besteht, dass die Gebetsgruppe in Ausnahmefällen einstimmig einen Gebetsort nur für dieses Siebenmalsiebengebet wählen und damit weihen kann. Diese besondere Weihebefugnis setzt voraus, dass in einem Umkreis von 7 mal 7 Kilometer +1, also 50 km, kein zur Aufnahme der Gebetsgruppe bereiter ordentlich geweihter Tempel der Göttin vorhanden und bekannt ist. Die Gruppe wählt in diesen Fällen den/die Gebetsleiter/in, der/die auch durch das Gebet führt. Dieser stellt fest, ob die Voraussetzungen für eine besondere Weihebefugnis gegeben sind und erklärt daraufhin den von allen Mitgliedern der Gebetsgruppe bezeichneten Ort zum besonderen tempelgleichen Gebetsort. Die besondere Weihe gilt für die identische Gebetsgruppe für den Tag und die sieben nachfolgenden Tage der Göttin, es sei denn die Gebetsgruppe bestimmt einstimmig einen anderen Ort. Im Hinblick auf einen solchen Ort ist wieder entsprechend zu verfahren. Die Identität der Gebetesgruppe ist gewahrt, wenn jeweils mehr als die Hälfte der Teilnehmer der vorhergehenden Gruppe angehört haben. Die Teilnahme an einem Siebenmalsiebengebet an einem so besonders geweihten Gebetsort verleiht wie eine Teilnahme an einem Dienst in einem Tempel von den sieben Ordensgraden den ersten Grad, wenn über das erfolgreiche Gebet Buch geführt und die die erste Weihe begehrenden Teilnehmer objektiv individualisierbar erfasst sind. Das Buch ist baldmöglichst einem Priester vorzulegen.

Gebetsbegehung
Soweit Teilnehmer der Gebetsgruppe nicht bereits ein Mal tragen, trägt sich jeder bis spätestens zum Beginn des Gebets ein das Zeichen des Ordens wiedergebendes Symbol sichtbar auf seinem Körper auf, weibliche Teilnehmer unterhalb ihres Nabels, männliche Teilnehmer oberhalb. Die Teilnehmer tragen ihre Gebetsumhänge (einfaches dreifach vorne verknüpftes Tuch) und führen ein Gebetsfell mit sich. Amulette (Halsketten mit dem Amulett als Anhänger) dürfen getragen werden. Persönliche verbundene Paare begehen das erste Gebet, jeder Teilnehmer begeht mit jedem andersgeschlechtlichen Teilnehmer ein Gebet durch vereinigenden Sakralakt, jedoch nur im siebten Gebet wird die Göttin gepriesen. Der Gebetsleiter führt durch das Gebet und weist, falls sich keine ausreichenden Paarungen bilden, Gebetsteilnehmer gegenseitig zu. Der Gebetsort soll über ausreichend sanitäre Einrichtungen verfügen, auch zum Reinigen der Körper, auf jeden Fall muss sichergestellt sein, dass jeder Gebetsteilnehmer abschließend seinen Körpers waschen kann.

Besondere Malweihe
Wer sieben Mal in einer identischen (vgl. oben) Gebetsgruppe an einem besonderen Gebetsort am Siebenmalsiebengebet teilgenommen hat, kann auf seinen Wunsch hin bei diesem siebten Gebet die Malweihe auch ohne Priester erhalten. Die Weihe erfolgt durch einen andersgeschlechtlichen Gebetsteilnehmer, der bereits Malträger ist, fehlt ein solcher in der Gruppe, dann durch einen hierzu vom Gebetsleiter bestimmten andersgeschlechtlichen Teilnehmer. Ein anderer Gebetsteilnehmer hat jeweils zu assistieren. Die Weihe geschieht im siebten Gebet, das von dem Weihenden und dem zu Weihenden gemeinsam zu begehen ist, bevor die Göttin gepriesen wird, durch Berühren der Stelle des aufzubringenden Mals mit dem Genital des Weihenden, nicht anders als die Göttin die Welt einst belebte. Das Mal ist dort von Hand des Weihenden aufzutragen und binnen sieben Tage dauerhaft, zum Beispiel durch Tätowierung, zu fixieren. Nach dieser Frist ist die Fixierung beim nächsten Siebenmalsiebengebet dem Gebetsleiter oder ansonsten einem Priester längstens binnen weiterer sieben Tage nachzuweisen, ansonsten der Weiheakt seine Gültigkeit verliert. Der Vorgang der Malweihe ist ebenfall in dem zu führenden Gebetsbuch mit Ort und Datum, und objektiv individualisierbarer Bezeichnung des Geweihten und des Weihenden sowie des Assistierenden einzutragen. Die Eintragung ist sobald wie möglich einem Priester mitzuteilen und vorzulegen. Vor der Malweihe soll der zu Weihende der Gebetsgruppe seine Grundkenntnisse zu den Lehren des Heiligtums in einer gemeinsamen Erörterung darlegen.

Kundbarmachung
Die besonderen Siebenmalsiebengebets-Gruppen und ihre Gebetstage sind nachträglich kundzumachen, wie auch die Tatsache erfolgter Weihehandlungen (ohne Namensnennung). Das Heiligtum wird hierfür noch einen gesonderten Zugang im Internet zur Verfügung stellen, einstweilen können Kundbarmachungen auch auf der Seite des Heiligtums der Sieben Göttinnen unter Kommentar zu dieser Eintragung erfolgen.

Ich, Leo, habe dies alles, wie es mir aufgetragen wurde, weitergegeben.

Kommentare:

  1. Heute, am großen Tag der Göttin, haben wir den besonderen Gebetsort geweiht und das erste Siebenmalsiebengebet vollzogen. Unsere herrliche Göttin ist uns allen erschienen!! Freia Dienst

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  2. Wir haben das Siebenmalsiebengebet an unserem besonderen Gebetsort noch nach den sechs Tagen, die dem höchsten Tag unserer Göttin folgen, gebetet und jedes Mal weilte die Göttin unter uns. Von der ersten Gebetsgruppe haben vier weibliche und ein männlicher Teilnehmer an allen sieben Siebenmalsiebengebeten teilgenommen. insgesamt waren es zehn weibliche und sechzehn männliche Teilnehmer, Freia Dienst

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