Montag, 12. Oktober 2009
Der Götze Gerechtigkeit frisst das Recht
Auf Rechtssicherheit und nicht auf Gerechtigkeit gründet das Zusammenleben der Menschen. Normen, also Anweisungen an Einzelne, wie sie sich zu entscheiden und dem entsprechend zu verhalten haben, und auf deren Verbindlichkeit man sich in der vorgesehenen Weise geeinigt hat, müssen so gefasst sein, dass ihnen jeder Einzelne, an den sie sich richten, möglichst die gleiche Information entnehmen kann. Dies gilt auch für die Personen, die von der Gemeinschaft wiederum mit ihrem Vollzug (Verwaltung) oder mit ihrer verbindlichen Auslegung (Richter) befasst sind. Die übereinstimmende Bemühung um möglichst gleiche Anwendung ist der Kern der Rechtssicherheit. Auf sie gründet die Sicherheit eines jeden Einzelnen in Bezug auf alle anderen, mit denen er in einem Verbund zusammen geschlossen ist. Nicht zur Rechtssicherheit gehört es indes, Gerechtigkeit herzustellen, es sei denn, man würde Gerechtigkeit mit dem Inhalt definieren, Rechtssicherheit zu gewähren. Alle Begriffe, Recht, Rechtssicherheit und auch Gerechtigkeit, entstammen dem Bereich der definierten Symbole, auf die sich die für das System des Verbundes maßgebenden Personen geeinigt haben. In Bezug auf den Einzelnen dienen sie der Information, worin sich ihre Realität bereits erschöpft. Eigentliche Realität erfahren sie allein mittelbar durch die Umsetzung der Information durch die Einzelnen. Als Information können sie somit nur zu einem Verhalten veranlassen, das – zumeist in Übereinstimmung mit dem Verhalten anderer- einen bestimmten Zustand entstehen lässt, nicht aber können Informationen selber einen ihnen entsprechenden Zustand schaffen. Für die Rechtssicherheit liegt das klar zu Tage, für die Gerechtigkeit als gesellschaftlich bedeutsamer Begriff, Parameter oder Idee gilt nichts anderes. Sie aber zu einem zwischen den Menschen und in der Gesellschaft gültigen Maßstab erheben zu wollen, dem mehr entnommen werden könnte, als was zuvor in politischer Absicht an Zielen dort hineingelegt wurde, ist eine Illusion. Denn aus einem Begriff, einem Symbol, einer Idee könnt ihr an Information nur das herausholen, was von euch zuvor dort begründet wurde. So verwendet ihr Gerechtigkeit in Wirklichkeit als einen politischen Kampfbegriff ausschließlich zu dem Zweck, die einen zu dem zu zwingen, was den anderen wünschenswert erscheint. Daher findet in der gesellschaftlichen Wirklichkeit, wie sie herzustellen dem Wunsch der Herrschenden entspricht, die Gerechtigkeit ihre zentrale Rolle nur im Kampf um die Verteilung von Gütern und Ressourcen im Sinne der von ihnen vorgegebenen Definition. Dies könnt ihr leicht erkennen. Wäre Gerechtigkeit das, was viele behaupten, ein an jedem Ort und zu jeder Zeit für jeden, gleich in welcher Weise von ihren Forderungen betroffen, gültiger Maßstab, dann müsste ein hierauf beruhendes Urteil auch für jeden gerecht sein. Diese Gerechtigkeit wäre für die von ihr Verpflichteten nicht weniger nachvollziehbar wie für die durch sie Berechtigten. Die Verteilungsgerechtigkeit könnte nur die Kehrseite einer Erhebungsgerechtigkeit sein, denn es kann nur eine Gerechtigkeit für alle geben. Auch im Lichte der Wahrheit könnte sich niemand diesem Urteil je entziehen, sei es der Nehmende oder sei es der, von dem genommen wird. Tatsächlich aber hat es eine solche Gerechtigkeit noch nie gegeben und wird es auch nie geben. Denn um unter euch über die Verteilung von Gütern und Ressourcen zu entscheiden, bedarf es allein des Rechtes, der unter euch abgesprochenen Norm mit der Information, was ein jeder behalten und benutzen soll und was anderen zu geben oder von diesen zu benutzen ist. In dem abgesprochenen Ausgleich liegt die gesellschaftliche Bedeutung der Gerechtigkeit allein begründet. Stattdessen wollt ihr mit eurer verselbständigten scheinbaren Gerechtigkeit die ausgleichende Absprache entbehrlich machen. In Form einer solchen Gerechtigkeit kehrt die Willkür desjenigen, der die Macht ausüben kann, zurück als ein Blankoscheck zum Machtmissbrauch, indem die dort einzutragende Zahl allein politischem Begehren folgt, um sie dem mit dem Scheck Belasteten jedoch als dokumentarisch rechtens und gerecht verbrieft zu präsentieren. So verkommt Gerechtigkeit zu einer Form der Bereicherung der einen und der Belastung der anderen, ohne mit ihrer eigentlichen Bedeutung noch etwas gemein zu haben. Sie rückt an die Stelle der göttlichen Rechtsmacht der einstigen Potentaten und Despoten, die ihre eigenen Forderungen aus der göttlich vorgegebenen Ordnung ableiteten und von Gottes Gnaden ihr selbst geschaffenes Gottesrecht den Untertanen präsentierten. Die Wahrheit aber wurde dabei von diesen nicht weniger zum falschen Zeugnis missbraucht, wie es heute geschieht. Denn eine jede Anweisung, die sich an den Einzelnen richtet, muss allein vor ihr Bestand haben. Die Wahrheit aber sitzt nur im Einzelnen, sie waltet nicht losgelöst von ihm in der Gesellschaft. Somit kann Gerechtigkeit auch nur aus dem Einzelnen kommen und nur in ihm stattfinden. Denn die Menschen sind niemals im Stand, Gerechtigkeit -unabhängig von der im Einzelnen sich offenbarenden Wahrheit- als objektiv geltende Norm zu schaffen. Der Mensch schwankt allein zwischen Irrtümern und findet hin und wieder in sich dabei ein Korn der Wahrheit, das ist seine Freiheit. Eine jede Gerechtigkeit hat deswegen stets als Kehrseite ihre Ungerechtigkeit und eine jede gerechte Entscheidung trifft stets einen anderen ungerecht. Man befrage doch nur die, die nach einem Streit eure Gerichte verlassen. Dies ist notwendiger Weise so, denn wäre es anders, dann wäre der Mensch die Gerechtigkeit und würde der Götter Zepter schwingen und ihre Herrschaft schließlich übernehmen. Der Mensch aber kann nur eines, der Wahrheit Licht und der Göttin Liebe erkennen, damit er selber gerecht entscheide. Denn die Gerechtigkeit ist ein Teil der Wahrheit und diese siedelt im Menschen und nicht zwischen den Menschen oder in der Menschheit. Im Einzelnen misst sie eine jede seiner Entscheidungen, auch über Recht und Normen hinweg, wie sie mit ihren Informationen von außen zu ihm kommen. Gerechtigkeit ist wie die Liebe, wie der Hass, wie der Hunger und wie die Lust, eine Realität nur in jedem Einzelnen. Dort ergreift sie Partei zugunsten aller anderen, die von der zu treffenden Entscheidungen betroffen werden, allein dazu wurde sie von der Göttin geschaffen. Gerechtigkeit ist der advocatus publicus, der Advokat aller anderen, in deiner Seele. Als Teil der Wahrheit ist auch sie nicht von dieser Welt. In der Welt, als zwischen Menschen Abgesprochenes und Vereinbartes, hat sie nur den Inhalt, den die Beteiligten ihr bei ihren Absprachen geben. Niemals schafft sie selber Recht, selbst dann, wenn sich die Mehrheit der anderen auf einen bestimmten Inhalt verständigen würde, und auch dann nicht, wenn es fast die ganze Welt wäre. Denn ein einziger Einzelner, dem die Wahrheit etwas anderes deuten würde, würde eine solche Gerechtigkeit als unwahr widerlegen. Denn Wahrheit wirkt nur über Einzelne und zu einer für alle verbindlichen Realität könnte sie theoretisch nur dann erstarken, wenn es keinen einzigen Menschen gäbe, in dessen Seele sie nicht anders schwingen würde. Eigentlich wisst ihr das alles selbst. Schaut euch die selbst ernannten Gerechten mit ihren gerechten Forderungen doch an, ausgebeult sind der Gerechten Taschen von den anderen zugefügten Ungerechtigkeiten. Nein ihr Guten, nur auf Recht könnt ihr euch verständigen, niemals aber auf Gerechtigkeit. Nach ihr zu streben, wenn ihr entscheidet, ist euer Ziel, nicht aber sie in der Welt herzustellen. Wollt ihr dies, dann habt ihr alle anderen, die ihr in ihrem Namen zu plündern beabsichtigt, in eurer trügerischen Gemeinsamkeit schon längst verraten. Deswegen destabilisiert jede Gerechtigkeit außerhalb des Einzelnen die Rechtsicherheit und damit das Recht, den gesellschaftlich verbindlichen Kompromiss. Mit der Rechtssicherheit schwindet aber auch die Pflicht, sich am Recht zu halten, das solltet ihr mit eurem neuen Götzen wohl bedenken.TdW7/I @ Karsten Cascais
Freitag, 9. Oktober 2009
Schwindet die Rechtssicherheit, schwindet die Verantwortung
Die Wahrheit legt Maß an euer Handeln und Urteilen an der Nahtstelle zu der Welt und damit auch zu den anderen, gleich ob der Einzelne nach außen dringt oder andere von außen zu ihm dringen, ob er sich äußert oder wahrnimmt. Sie allein zeigt euch die Richtung, nur sie misst eure Freiheit an Hand eurer Verantwortung. Sie lässt euch auch eure Freiheit binden, damit ihr mit anderen in einem euch schützenden und euch gegenseitig stützenden Verbund leben könnt. Mit anderen sprecht ihr euch ab und schließt euch zusammen, um eurer Sicherheit und Fortkommen willen, dafür versprecht ihr Friedfertigkeit und verzichtet auf eigene Gewalt. Jede eigene Gewalt wird zum Verbrechen, dafür stellt der Verbund, die Gesellschaft oder der Staat eine Gewalt zur Verfügung, die nach von allen vorhersehbaren Regeln unbesehen der beteiligten Personen entscheidet und die ihre Entscheidungen auch bedingungslos, ohne jede weitere Kontrolle, insbesondere keiner politischen, durchsetzen kann. Allgemeine und für jeden gültige Gesetze, Vorhersehbarkeit der Regeln, Sicherheit ihrer Anwendung und ein unparteiisches Verfahren sind eine notwendige und zugleich ausreichende Bedingung eines Gemeinwesens, ganz gleich wer vor des Richters Schranken streitet. Denn sie sind die Voraussetzungen, die Geschäftsgrundlage eures Gewaltverzichts, der nur solange Gültigkeit besitzt, solange die Gemeinschaft, der er gilt, Rechtssicherheit auch bietet. Ohne Rechtssicherheit, ohne dass die Menschen um ihre Rechte und Pflichten auch wissen und selbst im Streitfall diese Sicherheit über gerechte Richter erlangen können, ohne dies werdet ihr nie einen euch schützenden Verbund bilden. Und ich gehe noch weiter: gerade die Rechtssicherheit ist ein untrügliches Zeichen, ob der Verbund, wie es seine Aufgabe ist, zu deinem Schutz auch wirkt, oder aber ob er nur ein Vorwand ist, um die Interessen Einzelner, auch Gruppen, selbst der Mehrheit, zu Lasten der anderen voran zu stellen, um die einen zu begünstigen und die anderen zu entrechten, denn auch das nennen viele Recht. Am Maß der Rechtssicherheit kannst du erkennen, wieweit die anderen, die sich auf den Staat berufen, ihn schon längst zur eigenen Sache und der einzelnen Gruppen gemacht haben, um die Übrigen im Schein des Rechtes ihrer Rechte zu berauben. Dem Grundkonsens ist dann die Legitimität schon längst abhanden gekommen und je mehr es den Betroffenen an der Sicherheit des Rechts fehlt, umso mehr sind sie von ihren Versprechen und ihrem Gehorsam entbunden. Da mag das Jaulen und Geschrei der vom Bruch der Rechtssicherheit Begünstigten noch so laut sein, das Recht hat alle Kraft verloren, die von seiner scheinbaren Ausübung Benachteiligten ins Unrecht noch zu setzen. Dies aber zeigt euch die Wahrheit an, denn vor ihr können die Herrschenden und selbst wenn es alle anderen wären, den Rechtsbruch nicht verbergen. Auf der anderen Seite aber wisse, dass allein schon die Rechtssicherheit, die mit jeder Norm, wenn sie denn allgemeine Anwendung findet, sich entfaltet, von Vorteil ist. Dass aber auch, wenn Recht geschaffen und angewandt wird, der Irrtum weiterhin regiert. Wisse auch hier, Menschenwerk ist nie vollständig, mehr vom Irrtum und kaum von der Wahrheit. Daher entbindet nicht der Rechtsbruch vom Gehorsam, der aus Irrtum geschieht, bei dem der Richter oder Gesetzgeber nach der Wahrheit weitersucht. Die Rechtssicherheit ist für euer Zusammenleben von so grundlegender Bedeutung, dass manch Unrecht allein wegen des Fortbestands der Sicherheit hinzunehmen ist. Der Mensch gewinnt Erkenntnis nur aus Irrtum, die Spanne des Irrtums erst bahnt der Erkenntnis Pfad. Dies gilt auch für das Recht. Erst wenn das Recht instrumentalisiert und seine Sicherheit aufgehoben wird, um politischen Absichten zugunsten einzelner Gruppen zu dienen, wenn Gerichte angewiesen werden, das Recht zugunsten einzelner Gruppen zu beugen oder ganze Gerichtsbarkeiten geschaffen werden, denen die Beugung von Anbeginn vorgegeben wird, verliert der Konsens seine Wirkung und die Verantwortung ihre Bindung. Und ebenso verliert das gesetzte Recht seine Kraft, wenn die, die es setzen, bewusst missachten. Ganz gleich, was der Zweck der Rechtsbeugung ist, im Guten wie im Bösen, niemals darf das Recht Justitias Blindheit schaden. Dann tritt die Wahrheit auf und brandmarkt den Missbrauch. Die Verantwortung misst deine Freiheit an den anderen und kommst du deiner Verantwortung nicht nach, so verlierst du deine Freiheit. Aber die Verantwortung kommt aus dir und nicht zu dir. Du magst meinen, deinen Nächsten lieben zu müssen, das fordert nicht die Wahrheit, noch weniger die ganze Welt zu lieben. Das sind leere Begriffe, die der Wahrheit wenig dienen. Aber seine Familie zu lieben, das fordert sie schon eher. Du bist nicht verpflichtet, dich und die Deinen anderen hintanzusetzen, für euch zu sorgen ist deine erste Aufgabe. Hast du aber Raum, auch anderer Belange noch zu bedenken, dann tue es, denn das ist auch deine Verantwortung. Und blickst du einem anderen ins Gesicht, dann geht er dich auch etwas an. Deine Verantwortung begleitet Deine Freiheit stets, wenn du sie benutzt. Deine Verantwortung aber obliegt dir nicht, dich anderen allein zu beugen, damit du nur noch ihnen dienst. Und in Gesellschaft endet deine Verantwortung auch dort, wo sie dir die vereinbarte Verlässlichkeit verweigert. Verliert die Rechtssicherheit ihren Boden, wirst du von deiner Verantwortung entpflichtet. Das mag alles wie ein weites Feld erscheinen, mit der Wahrheit in dir wirst du mit der Göttin Hilfe leicht es meistern.TdW6 @ Karsten Cascais
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Der Freiheit Pflichten sind die Wahrheit
Wie aber soll der Mensch den Pfad der Wahrheit finden, wenn er von allen Irrtümern der Welt und aus aller Zeit umgeben ist? Des Rates wie auch der Forderung, der Empfehlungen wie auch der Drohungen, der schrankenlosen Versprechungen wie auch der widrigsten Zwänge sieht er sich allenthalben ausgesetzt. Im Einzelnen und mehr noch im Allgemeinen. Mainstreams und Einzelgänger drängen ihre Richtungen auf. Schwimmt er mit oder verweigert er sich allem? Eher das Erstere, denn das Letztere wird ihm systematisch ausgetrieben, das Erstere aber grassiert wie eine Seuche. Und doch, niemand gewinnt die Sicherheit, auch Richtiges zu tun, wenn er mit sich allein ist und über seinen Weg nachdenkt. Manch einer weiß zwar zu genau, was er gerne tun wollte, wo es ihn hintreiben würde, würde er sich wagen zu entscheiden. Denn der Göttin Licht hört nie auf, ihm Zeichen zu geben. Aber unter alle den Formen und Ideen, Hülsen und Konstrukten, Symbolen und gefälschten Leuchten zu entscheiden, kann er, ohne dass die Wahrheit ihm leuchtet, nie den Weg finden. Die Quelle eines jeden Lichts indes wird niemand finden, wer seinen Blick von der Lampe weg in die Dunkelheit richtet und die Wahrheit bei den anderen sucht, in der Gesellschaft, in ihren Aufzeichnungen, Sammlungen von Irrtümern und fehlgeleiteten Wegen, in der Kultur. Das alles würde ihm indessen sogleich helfen, sobald der Mensch aufhört, dort nach der Wahrheit zu suchen, statt den Blick in sich hinein zu richten und diese Dinge mit dem aus seinem Innersten hervorquellenden Licht zu beleuchten. Nur dem weist die Wahrheit einen Weg, der zuerst ihr Licht in seinem Zentrum sucht und dann mit ihrer Kraft die Schatten scheidet. Ein jeder muss sich selber erst als das Zentrum der Welt wahrnehmen, akzeptieren und begreifen, um sich in der Welt auch zu bewähren. Dieser Kern, das ist kein Recht, vielmehr schafft er Recht. Der Kern aber ist Freiheit und Würde. Biologisch, aus der Sicht der Natur, hat der Mensch das Leben, auch dies ein Zustand und kein Recht. Denn sein Leben ist die alleinige Grundlage seines Daseins und Werdens. In Bezug auf die Welt, auf die anderen und auf die Gesellschaft entsprechen dem natürlichen Dasein, das sein Leben ist, seine Würde und seine Freiheit. Nichts davon gewährleisten die anderen, zu nichts von ihnen geben andere ein Recht: Freiheit und Würde eines jeden Einzelnen sind die unantastbaren Voraussetzungen einer jeden gemeinsamen Aktion, eines jeden gemeinsamen Handels mit anderen, woraus Gesellschaft erst und nicht weniger der so genannte Staat entsteht. Wer sich an Freiheit und Würde des Einzelnen vergreift, verwirkt das Band des Zusammenwirkens, das gesellschaftliche Formen allein entstehen lässt. Niemand, dessen Freiheit und Würde nicht geachtet wird, schuldet den anderen und der Gemeinschaft irgendetwas, auch keinen Gehorsam, weder Abgaben noch Steuern. In der Freiheit und Würde eines jeden Einzelnen aber sitzt die Wahrheit, dort hat sie ihren Code hinterlegt. Wäre das nicht so, hätte nichts Gemeinsames, nichts Gesellschaftliches irgendeine Bedeutung. Die Wahrheit aber gibt der Freiheit erst eine Qualität. Diese Qualität aber, die nennt man Pflicht. Denn die Würde als Teil der Freiheit und die Freiheit als Teil der Würde sie wären nichts ohne Pflicht. Nur wer frei ist, kann darüber entscheiden, seine Pflichten zu erfüllen. Wer im sicheren Gefängnis mit hohen und dicken Mauern und vergitterten Fenstern in seiner Zelle fest verschlossen sitzt, hat keine Pflicht, das Gefängnis nicht zu verlassen. Die bauliche Konstruktion macht den Willen des Häftlings unbeachtlich und entbehrlich. Wo aber kein Willen, da gibt es keine Freiheit, und wo es keine Freiheit gibt, da gibt es keine Pflichten. Der physische Zwang ersetzt die sich aus den Pflichten folgenden Anweisungen. Wenn wir somit von Pflichten reden, dann sprechen wir auch von Freiheit, und wo es Freiheit gibt, da braucht man die Wahrheit. Denn nur die Wahrheit, die Wahrheit und niemand anderes verbrieft die Freiheit und macht sie zu dem, was sie ist. Mit jeder Freiheit ist der Irrtum fest verbunden, die Kehrseite der Freiheit ist der Missbrauch, erst hierin erweist sie ihre Qualität. Nur eine Pflicht, die ich auch brechen kann, erfülle ich freiwillig. Die Linie, die zu überschreiten mir verboten ist, kann ich erst dann beurteilen, wenn ich sie von beiden Seiten, der erlaubten und der verbotenen, mir angesehen habe, sei es mit oder ohne Absicht. Irrtum und Missbrauch sind daher untrügliche Zeichen der Freiheit und ihre Abwesenheit bezeugt nur, dass es an Freiheit mangelt. Die Freiheit zwingt euch gegenseitig zu vertrauen, dass ein jeder seine Pflichten erfüllt. Freiheit, Pflicht und Verantwortung gehören weit mehr zusammen als Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, die sich letztlich gegenseitig aufheben, indem die Gleichheit gepaart mit der parteiischen Brüderlichkeit die Freiheit wieder kassiert. Freiheit aber gründet nicht in der Gesellschaft, sondern in dir allein. Sie hält dir offen zu morden und zu betrügen, das beschlossene Recht zu brechen, aber auch, dich zu wehren, wenn andere dir gegenüber fehlen, dich ermorden oder betrügen wollen. An deiner Freiheit endet eines jeden Anspruch. Deswegen schränken andere sie stets, wenn sie dich beherrschen wollen, als Erstes ein. Aber allein die Wahrheit richtet deine Freiheit. Denn die Wahrheit ist dein Anspruch, auch richtig entscheiden zu können, weil sie dir scheint. Man kann versuchen dir die Freiheit zu nehmen, aber schon der winzigste Raum lässt sie wieder erstarken, nicht ohne der Wahrheit Hilfe. Euer einzig unwandelbares Recht war schon immer, nach eurem Gewissen frei zu handeln. Die Wahrheit aber lehrt euch eure Pflichten. Je mehr es auf euer Zusammenwirken ankommt, um Gemeinsames in Gesellschaft zu bewirken, umso mehr Bedeutung erlangt das Vertrauen anderer in eure Zusagen. Hierüber richtet allein die Wahrheit. Je mehr sie aber über Moral und Ethik, Zwang und Gesetz in euch zu dringen und selbst vor dem Bereich der Wahrheit in euch oder gar der Göttin nicht halt zu machen scheinen, so mehr sollt ihr euch verweigern. Denn es bedarf keiner Anstrengung, die Pflicht dir zu bedeuten, dass du nicht töten sollst. Ganz anders verhält es sich, wenn man versucht, dich zu verpflichten, dich von anderen töten zu lassen. Hier findest du Rat nur in dir bei der Wahrheit. Prüfe jede Pflicht in deinem Innern und die Wahrheit wird dich mahnen, sie auch zu erfüllen. Deine Freiheit und deine Würde leben durch deine Verantwortung, jedoch ohne Wahrheit, die allein in dir sitzt, bleibt nichts im Lot. Die Wahrheit erkennst du allein im Licht der Göttin, wenn dieses dein Leben mit deiner Freiheit und Würde vereint.TdW5 @ Karsten Cascais
Montag, 5. Oktober 2009
Durch das Labyrinth voller Irrwege
In der Natur findest du im Sein deren Wahrheit, denn das Vorhandensein, sei es des Menschen, des Hundes, von Fliegen oder auch von Unkraut, ist der Beweis dafür, dass die Lebewesen leben. Sie sind frei von deren Leben hindernden Mängeln, Fehlern, Irrtümern. Das Dasein beweist in dem Augenblick seiner Existenz das auf es gerichtete fehlerfreie Werden. Das ist die Wahrheit der Natur, eine Tautologie, eine bloße Beschreibung, ein logischer Zirkelschluss bei dem in der Prämisse bereits die Aussage des folgenden Schlusses enthalten ist, etwas ist, weil es ist. Ein Gauklerstück vieler Philosophen, Missionare, Politiker und Verführer. Dazu ist die Wahrheit nicht in euch gesetzt, eure Logik schon entlarvt den Trick. Daher kann euch auch nicht das Gesetz, wonach die Ontogenese eine Wiederholung der Phylogenese ist, sich im Werden des Einzelnen das Werden der Art repetiert, der Wahrheit näherbringen. Soweit es das gerade Gewordene als eine Summe, genauer das Ergebnis des Werdenden bezeichnet, ist das richtig, aber nicht weniger eine tautologische Beschreibung. Das Werden beschreibt den Weg zu dir, ohne ihn als richtig oder falsch zu erklären. Und der Umstand, dass auch das Werden der anderen nicht anders verläuft, auch sie haben als Föten einmal Kiemen entwickelt, hat keine Bedeutung für dein Leben. Die Entwicklung verliefe nicht anders, ob du nun bist oder nicht bist. Der Wahrheit kommt in diesen Zusammenhängen allenfalls metaphorische Bedeutung zu. Und das Gesetz von der die Phylogenese repetierenden Ontogenese erlangt Bedeutung erst auf abstrakter Ebene durch eure Worte und Begriffe, um mit den Mitteln eures Verstandes die Welt zu begreifen. Entscheidend verbösert wird jedoch die Lage, wenn ihr ein solches Gesetz, das das Sein aus seiner Existenz erklärt, als Begründung eurer Kultur ebenso verallgemeinert. Eure Kultur habt ihr in Worte und Begriffe gefasst und in sie geht alles ein, was einmal war. Jeder Weg, den ein jeder Mensch gegangen ist, um zwischen seinen Irrtümern zu wählen, schlägt sich nieder in eurer Kultur. Die Kultur ist eine Ansammlung von solchen Informationen. Und viele glauben, allein aus der Existenz dieser Informationen auf ihre Wahrhaftigkeit schließen zu können, nicht anders als in der Biologie aus dem Sein auf die Fehlerfreiheit. Dabei verkennt ihr, dass naturwissenschaftlich das Dasein das Werden und das Werden das Dasein beschreibt, jedoch einer Information, wie sie die Kultur in Massen vorhält, weder der Irrtum noch die Wahrheit anhängt, sie ist nichts als eine Nachricht von Menschenhand. Über Fehler und Irrtum schweigt ihre Existenz. Zu vermuten ist indessen, dass sie selbst ein Irrtum ist, nachdem der Mensch als Mangel- und Irrwesen allein durch Irrtum Erkenntnis gewinnen kann und somit alles, was er an Kultur schafft mehr dem Irrtum als der Wahrheit dient. Nichts in eurer Kultur hat, nur weil es vorhanden ist, auch die Wahrheit in sich. Alle eure Worte, Begriffe, Ideen, eure Symbole haben nichts mit der Wahrheit zu tun, nur weil es all das an Informationen gibt, selbst eurem Wissen geht es nichts anders, vermittelt es doch auch nur die durch Irrtum erlangten Erkenntnisse. Und doch sind eure Gesellschaften voll von Handlungsanweisungen, die es nur deswegen gibt, weil sie sich einmal als hilfreich erwiesen haben. Sie alle sind unter bestimmten Voraussetzungen richtig und ihr solltet sie beherzigen und die alten Lehren achten und die Alten, die sie euch überbringen, ebenso. Aus Dummheit nur stellt man etwas beiseite, nur weil es alt ist. Die Welt aber ist nach Raum und Zeit voll mit Unterschieden, deswegen habt ihr noch lange keine Wahrheit gefunden, weil sich eine Information, eine Handlungsanweisung als richtig erwiesen hat. Jeder kennt die Relativität seiner Erfahrungen. Dass der Mensch sich aus dem Vegetieren löst, verdankt er allein seinen Irrtümern, er versucht etwas, entdeckt die Fehler in Bezug auf das gedachte Ziel, versucht es anders und so fort. Hier erst beginnt der Part der Wahrheit, die in des Menschen Seele sitzt. Die Wahrheit folgt nicht aus der Existenz der Informationen, der Kultur dem Sammelsurium menschlichen Irrens, die Wahrheit kommt tief aus der Seele. Manchmal gar zeigt sie sich ohne jede Information, nur durch einen Blick und schon ist sie erkannt. Ohne die Wahrheit verliert ihr euch in eurer Kultur als einem Labyrinth voller Irrwege. Das Licht der Wahrheit jedoch erhellt den Weg. Dieses Licht kommt aus jedem von euch und nicht durch andere in euch. Als das Licht der Göttin könnt ihr es in euch verspüren, immer dann, wenn euer Fragen endet oder oft auch nur angesichts des Schimmers an Intensität verliert. Erst als der Mensch für sein vermeintliches Wissen das Signum der Authentizität der Wahrheit zu suchen begann, erhob er sich über die Dämpfe der Erde. Als er in sich die Wahrheit entdeckte, ihren Rat spürte, ihr Licht das Dunkel seines Inneren erhellte, und erkannte, dass es allein dieses Maß nur ist, dass hinaus zur Welt und den anderen wies, da begab sich der Mensch aufrechten Ganges auf seinen Weg in die Zukunft. Die Wahrheit führt aber nicht dazu, dass der Mensch Wahres schaffen könnte, sei es der Informationen noch so viel. Wahrheit gibt es nur in seiner Seele. Und will er ein wenig von der Wahrheit bei anderen erkennen, dann blicke er einem anderen nur in das Gesicht. Seht in des Einzelnen Gesicht, da werdet ihr weit mehr von Gott finden als in jeder Norm, Sitte oder gar im Staat, dem Götzen unsrer Zeit, auch mehr als in jeder Idee von Guten und vom Schönen und von der Gerechtigkeit. Deswegen dient ihr der Göttin, wenn ihr eure Seelen eint. TdW4 @ Karsten Cascais
Samstag, 3. Oktober 2009
Die Wahrheit steht vor Allem
Die Wahrheit steht vor Allem. Deswegen wurde sie in des Menschen Seele tief gesetzt, auf dass er ihren Code erkenne. Und wisse stets: wer gar den Code in dir in Frage stellt,kann es niemals gut mit dir meinen. Er möchte dir die Würde rauben und dich in Organisationen nur noch funktionierender Wesen einbinden, allein um Ziele zu verfolgen, deren wirklicher Inhalt dir verborgen bleibt, und dich lässt er mit dem begnügen, was du glaubst zu haben, was du glaubst zu wissen, was du glaubst zu können. Seien ihre Systeme, die ihre Verfügbarkeit gewährleisten, auch noch so bequem. Denn schon haben sie dich und schon bist du entmündigt. Denn wer sich begnügt, begibt sich in die Abhängigkeit von dem, was man hat. Mit allem was du hast, hast du dich schon längst allen anderen unterworfen, mögen sie es nun gut oder auch schlecht mit dir meinen. Denn alles, was außer dir ist, hängt immer ab von jedem anderen. Er kann es dir rauben, zerstören, beschlagnahmen, nehmen und wieder geben, nach seiner Lust und Laune. Doch über das, was du noch wirst bewirken können, darüber verfügst du zuerst einmal nur allein. Und solange du dir das bewahrt hast, brauchen dich die anderen und müssen deine Freiheit achten. Daher begib dich nicht nie der Möglichkeit zu wirken. Mit der Welt verbindet dich allein die Wahrheit, mit ihrem Maßstab, den du nur aus dir selbst gewinnst und von dem du dennoch weißt, dass er auch über dich hinaus anzulegen ist. Die einzige Sicherheit, die du dabei hast und auch nur haben kannst, das ist allein die Wahrheit. Damit können andere dir nicht dienen, sondern jeder nur sich selbst. Die Kraft, die dir in der Welt deinen Raum schafft, die kommt aus dir und ist jederzeit durch das Begehren der anderen gefährdet. Andererseits wirst du es ohne die anderen auch nicht sehr weit bringen. Denn ihr kommt vom Nichts und geht dahin, geboren seid ihr aus toter Erde, belebt durch den Akt der Zeugung dank der Göttin Kraft und zerfallen werdet ihr wieder zu toter Erde. Jeder lebt durch, in und mit seinem Körper, du bist dein Körper, seine Fähigkeiten sind auch deine und du hast keine anderen. Dein Gehirn ist ein bloßer Schwamm, weitgehend unspezifiziert, vielfältig verwendbar und austauschbar, jedoch befähigt, deinen Körper zu spiegeln und zu regulieren und dafür zu sorgen, dass du dich in die Welt einfügen kannst. Und alles, was in die Nähe dieses Schwamms kommt, wird von ihm aufgesogen, was dir vorgegeben ist, was dich umgibt, in der Muttermilch und deinem Hort, was andere durch Worte dir nahebringen, was ihre Ideen sind vom Guten und dem Schönen und dem Bösen und dem Hässlichen. Die Zellen deines Gehirns passen sich sogar dem an, was du tust. Und da es allen so wie dir geht, baut ihr zusammen eure Kultur auf, in der sich alles niederschlägt, was einmal war. Alles, was aber einmal war, enthält aber auch alle eure Wege. Eure Wege aber, die sind die des Irrtums. Denn nur durch den Irrtum kann der Mensch erkennen. Denn das ist euer Königsweg: gehet hin und erkennet die Irrtümer, ohne diese Erkenntnis wird niemand leben. So seid ihr bereits entstanden, in der Natur erwies sich jede Mutation als Irrtum, wenn sie nicht genug zum Leben taugte, und die Wahrheit erkennt ihr dort nur dadurch, dass etwas lebt. Euer Schwamm aber, das Gehirn verfügt nicht über diesen Filter, er saugt alles auf, was ihm in die Quere kommt. Ein jeder Weg, den ihr irrtümlich beschritten habt, schlägt sich in ihm nieder. Auch die Korrektur dieses Weges, sein Abirren zu anderen Seite und so fort. Alles dass findet ihr in eurer Kultur. Euer Schwamm ist voll von ihr und voll von allen Irrtümern, eine Chronologie der Abweichungen auf der Suche nach dem rechten Weg. Selbst wenn alles Wissen der Welt von diesem Schwamm aufgesogen wäre, nichts würde es euch helfen, wenn ihr nicht die Richtung kennt. Es geht euch wie einem Marathonläufer mit den prächtigsten Muskeln, niemals käme er zum Ziel, wenn er nicht das Ziel wüsste. Daher steht die Wahrheit vor Allem, denn die Wahrheit allein das ist der Filter, der in der Natur das Taugliche leben lässt. Denn nur mit ihr könnt ihr unterscheiden und nur mit ihr führen eure Irrwege schließlich doch einen Schritt nach vorne dorthin, wo die Wahrheit hinweist, wo ihr ankommen könnt in eurem Suchen, wo die Wahrheit zeigt, was sie ist, ohne Grund und Hinterfragen, als wäre es ein Sein. Dort, wo das Licht der Göttin leuchtet und die Liebe durch die Lust euch Göttliches lässt saugen, nicht mehr in den Speichern des Schwammes, sondern in euren Gefühlen. Dies gibt auch der Welt, die ihr im Kopfe habt, die Richtung. Allein der Wahrheit seid ihr ausgeliefert. Ihr zu folgen habt ihr keine Wahl, kein Wissen, was ihr in euch gesammelt habt, kann euch davon befreien. Denn wo der Wahrheit Zweifel hinfällt, wächst nichts Neues mehr, es sei denn durch die Wahrheit. Im Strahlen der Göttin aber, ihrem ewigen Lichte, in das sie ihre Körper taucht, da ist die Wahrheit zu Hause und kein Zweifel kennt diesen Platz. Das mag euch erscheinen wie das heißersehnte Sein, es ist aber nur eine Idee davon und rasch werdet ihr in euer von Mangel und Irrtum bestimmtes Werden zurückgezogen. Und doch, solange ihr die Wahrheit nicht verliert, schreitet ihr zum Glück voran. Darum tu der Göttin Dienst. TdW3 @ Karsten Cascais
Samstag, 12. September 2009
Allein die Wahrheit beseelt das Leben
Würdet ihr nicht wissen, dass es die Wahrheit gibt, das Licht, das allein alles in vollständiger Schönheit erstrahlen lässt, wäret ihr in eurer Welt hilflos und verloren. Denn ihr seid von Natur aus, wie euch schon gesagt worden ist, unvollständige Wesen. Euer Körper ist entstanden durch Anpassung an Bedingungen, die ihm als biologisches Wesen vorgegeben waren. Ihr lebt und beweist damit, dass die Anpassung eurer Organe zum Leben reicht. Mehr habt ihr nicht in der Hand. Und euer Wissen beschränkt sich darauf, zu wissen, dass euer Leben, wie es ist, auch geschehen kann, so ist es mit dem Essen und Trinken, dem Lieben, aber auch mit dem Denken. Denn euer Verstand wuchs nicht anders, als ihr ihn allein zum Leben brauchtet, da auch euer Gehirn ein Teil eures Körpers nur ist. So, wie du bist, seid ihr alle, niemand ist anders. Da lohnt es weder ob eurer Beschränktheit zu jammern, noch ob eurer Möglichkeiten zu jubeln. Alles könnte besser oder schlechter sein, ab woran willst du es messen? Gäbe es nicht das Licht mit dem ihr eure Gedanken beleuchtet und wonach ihr euer Streben ausrichtet, so bliebet ihr im tristen Vegetieren verhaftet. Das Licht aber, das die Wahrheit euch wirft, spärlich, manchmal gar nur in Funken aufglimmend, in vagen Linien schimmernd, das allein reichte schon, euch über das nackte Leben, wie die Natur euch schuf, hinauszuheben und die Richtung zu weisen, wo ihr vielleicht einmal der Göttin begnadete Pracht werdet erahnen. Ohne diese Richtung aber wäre kein Rad erfunden, kein Feuer geschlagen und kein Korn jemals gesät worden. Dies alles ist nur geschehen, weil der Göttin zarter Fuß die Erde einst berührt hat und dabei ihre Seele die eurige erleuchtete und den Code der Wahrheit in euch setzte, zwar ganz tief aber dennoch nur so schwach, dass ihr sie ständig suchen müsst. So führten die Göttinnen und ihre Götter euch aus dem Dunkel des irdischen Nähr- und Brutbodens der Natur hinauf in die helleren vom göttlichen Licht erleuchteten Zonen und haben euch einen Weg gezeigt, den einzigen Weg, den zu gehen euch überhaupt möglich ist, wenn ihr der göttlichen Spur folgen wollt. Auf diesem Weg aber, der das wahrhaftige Leben ist, könnt ihr euch nur mühen, denn eure Unvollkommenheit werdet ihr als Mangel- und Irrwesen niemals überwinden, wenngleich der Weg zu ihrer Überwindung führt. Wäret ihr vollkommen, so wäret ihr der Wahrheit und damit der Göttin gleich, das aber widerspräche eurem Leben. In dem Glück und der Lust, die der Weg euch verschafft, kommt ihr den Göttinnen immer näher, das jedoch geschieht nur im Werden, aber niemals im Sein. Ihr mögt vom Sein träumen, nicht mehr müssen, nicht mehr den Mangel überwinden und nicht mehr irren, zu sein, wo Milch und Honig fließen und Weisheit euch aus allen Poren dringt, jedoch das Werden, von einem Punkt zum nächsten und oftmals immer wieder, ist euer ausschließliches Schicksal. Dieser Weg wurde indes nicht nur mit Mühsal gepflastert, sondern auch von dem Glück und der Lust und der Liebe gesegnet, die euch zur Wahrheit und damit zur Göttin treiben. Und das göttliche Licht, das in ihrer Schönheit und vieler, die es ihr gleichtun, wenn sie sich schmücken, erstrahlt, führt euch sicher weiter auf des Weges göttlichen Pfad. Zertrampelt nicht die Blumen, die den Pfad euch begrenzen, wenn auch dies euch durch die Ideen anderer aufgegeben sein mag. Denn dies geschah niemals zu eurem Glück, sondern zu eurem Unglück, das stets die Kehrseite des Glückes Anderer war und sein wird. Misstrauet allem, was euch von diesem Pfad abbringen will. Eure Würde liegt allein in euch begründet, niemals in den anderen, in keiner Idee und in keiner Gemeinschaft, in keinem abstrakten Gebilde, wie sie zu bewirken ihr euch absprecht. Alles außerhalb von euch lebt nur von euch allein. Die Würde aber liegt in euch und die erfahrt ihr allein dadurch, dass der göttliche Schimmer der Wahrheit in euch leuchtet, mag es auch nur ein Glimmen sein. Dieses Glimmen, das zum Leuchten und dann zum Strahlen wird, ist des Menschen Kern, der ihn über alles andere anhebt und ihn ebenso in seine Verantwortung nimmt. Es ist der Menschheit Kern überhaupt, der mithin in jedem Einzelnen liegt, nie jedoch in Allem, dem Kollektiv oder der Gesellschaft oder gar dem Staat. Denn dies sind allein nur Formen, die ihr werden und vergehen lasst, die aber allesamt nur aus euch heraus sich bilden können. Eure Münze ist daher nicht, was ihr dort alles sich virtuell bilden lasst, weil ihr es so verabredet habt, sondern eure Münze ist die Wahrheit in euch, die Lust und Liebe, die die Göttinnen euch erleben lassen, wenn ihr ihnen ganz nahe seid. Deshalb rufen euch die Göttinnen mit ihrer Rückkehr auch zurück zu eurer Leiblichkeit, wenn ihr euch im Geiste mit den Göttinnen vereint. Diese ward vor allem geknechtet und dort sollt ihr nimmer sparen. Denn Genügsamkeit war noch nie der Weg der Wahrheit und nie kannst du dich mit dem begnügen, was du glaubst zu haben. Die Kraft der Göttin, solltest du daran teilhaben, kommt nur aus dir, stets von Neuem, ohne dir zu bleiben. Sie findest du allein, wenn du an ihren Tagen und ihren Orten zu der Göttin gehst, im Übrigen aber ihre Weisungen befolgst. TdW2 @ Karsten Cascais
Donnerstag, 10. September 2009
Der Wahrheit Offenbarung
Was allein durch die Sinne geht, erscheint uns realistisch. Nur was zu fühlen ist, ist auch bewusst. Doch was wir gestern fühlten, erscheint uns nicht weniger fraglich, als was wir gestern wussten, wenn es heute nicht erneut gefühlt werden kann. Dies zu vermeiden, setzt ihr Punkte selbst erzeugter Verlässlichkeit, womit das Heutige vom Gestrigen verglichen und beurteilt werden kann. Dies wird zum Modell wahrscheinlicher Abläufe eurer Umwelt. Dabei gleicht ihr nicht nur Wahrnehmungen mit einander ab, sondern auch Veränderungen von Wahrnehmungen an anderen Orten und zu anderen Zeiten. Und mehr noch, auch fügt ihr in das so entstehende Modell andere ebenfalls Wahrnehmende ein, schließt auf deren Wahrnehmungen und Beurteilungen und berücksichtigt es wiederum bei euren Schlüssen. Darüber hinaus verständigt ihr euch mit solchen anderen Wahrnehmenden über das Wahrgenommene, Wahrzunehmende und deren Bedeutung, die ihr ihnen aufgrund eurer Schlüsse beilegt und verständigt euch schließlich auch über die zu ziehenden Schlüsse und das den Schlüssen folgende Verhalten. Nunmehr habt ihr die Basis gefunden, euch darüber abzusprechen, sich zu einem gemeinsamen Zweck zu bestimmter Zeit an einem bestimmten Ort in bestimmter Weise zu verhalten. So erzeugt ihr untereinander Gesellschaften, als jeweiliges Resultat von ausgetauschten Informationen. Das Wissen, das darin steckt, das know how oder auch die Software vergleicht ihr miteinander und den Absprachen und auch den Absichten und beurteilt sie im Hinblick auf das Geschehen als wahr oder nicht wahr. Dies aber könnt ihr nur, weil es in euch einen Kompass gibt, den ihr Wahrheit nennt. Der Kompass jedoch weist mit seiner Nadel nur deswegen in eine bestimmte Richtung, weil diese ihm vorgegeben ist. Die Kräfte aber, die die Vorgabe bedingen, sind nicht eure, sondern kommen zu euch. So kommt die Wahrheit zu euch, selbst im Kleinsten, nicht weniger aber auch im Größten und sei es das höchste Glück. Alles Leben ist nur ein Werden, nichts, was nicht wird, kann sein. Es mag anderes geben, aber nicht für den Menschen, denn der wird in jedem Augenblick seines Lebens durch das Zusammenwirken einer Vielzahl von Zellen, Organismen und Organen erzeugt, wie auch er in jedem Augenblick mit anderen zusammenwirkt und nur das sein kann, was dabei bewirkt wird, und auch nur, solange es bewirkt wird. Alles Leben eurer Welt ist somit ein ausschließliches Werden. Werden aber endet im Chaos, wenn es nicht gerichtet ist. Geleitet wird das Werden durch Information, sei es genetische, sei es soziale. Keine Information jedoch kann ohne Wahrheit sein, denn dann hätte sie die Richtung verloren. Ohne Richtung wäre auch das Leben nicht entstanden, wie ihr umgekehrt dem Leben ebenso die Richtung bei euren Entscheidungen ablesen könnt. Richtung und Leben, Leben und Wahrheit, Wahrheit und Glück sind eins, denn alles weist euch den Weg. Die Liebe durchzieht alles mit ihrem roten Faden, der nichts anderes als die Lust ist. Das alles allein ist die Wahrheit. Denn trifft die Wahrheit zu, dann stimmt die Richtung eures Lebens und verfolgt ihr euer Glück in Lust und Liebe. Heureka ruft ihr, wenn die Wahrheit vor euch steht und sich offenbart und euch erleuchtet. Denn dann ist sie schon in euch getreten, wie ein guter alter Freund, und doch ein frischer Geist und reisst hinweg alle Blindheit. Denn blind sollt ihr keinem folgen, vor allem nicht der Wahrheit. Nur die euch mit Blindheit schlagen, euch wohlbedacht zu biegen, dass ihr zu ihren Plänen taugt, profitieren von eurer lahmen Taubheit, die Wahrheit indessen spitzt alle eure Sinne und am meisten den Verstand. Deswegen vertrauet der Wahrheit, wenn sie denn einmal vor euch steht, ihr werdet sie sogleich erkennen, wenn ihr von allem euch befreit habt, was weder euch noch den Euren dient. Dann offenbart sie sich mit allem Glück. Nichts Fremdes ist in euch, kein anderer, der dort seine Ideen wüten lässt, es ist allein der Göttin Schatten, den ihr Wahrheit nennt. Die Göttin bringt das Leben in die Welt, denn sie ist die Richtung allen Lebens, die sie mit ihrer Lust und Liebe vorgibt, einen Schimmer ihrer zu erhaschen, ist das höchste Glück und beleuchtet eure Wege damit an allen Orten und für alle Zeiten. Was in ihrem Licht erstrahlt wie ihr makelloser Körper, dessen Wahrhaftigkeit kann niemand leugnen und ein jeder vermag die Wahrheit zu erkennen. Die Wahrheit bricht aus ihr hervor und weist jeden der unendlich vielen falschen Propheten in seine Schranken. Wer die Wahrheit ehrt, tut unseren Göttinnen Dienst. Die Liebe tritt aus dem göttlichen Leib hervor und in diesem Augenblick der offenbarten Erkenntnis löscht die Wahrheit jeden Zweifel aus. TdW1 @ Karsten Cascais
Sonntag, 30. August 2009
Zweckfrei die Liebe ist
Zweckfrei die Liebe ist, der Lust allein ist sie verbunden. Das ist die Botschaft, die die Göttinnen uns von ihrer Rückkehr senden. Denn die Liebe sind die Strahlen der Göttin, die sie ihrem Schatten lange schon voran wirft. So erkennen wir die Göttin, weit bevor ihre Gestalt erstrahlt, an der Liebe, die ihr voran eilt. Mit der Liebe zeugt die Göttin unser Leben, mit der Liebe geben wir das Leben weiter. Die Liebe ist das Jenseitige, das zum Diesseits wird und das Diesseitige, das vom Jenseitigen kommt. Allein die Liebe hat zwei sich ausschließende Seiten: die Jenseitige der Göttin und die Diesseitige des Lebens. In der Liebe gerinnt das Göttliche zum Leben, in der Liebe entweicht der Tod der Materie. Die Liebe kennt keinen Zweck, sie allein ist der Zweck, alles Fragen, alles Gründen folgt dem Weg zur Liebe, denn dort trifft die Welt auf die Götter. Dort wird allein das Schöne geboren und alles, was wir fürderhin damit benennen, spiegelt nur noch diesen Glanz. Nicht anders verhält es sich mit der Leiber Schönheit. Die Göttinnen haben sich mit der Liebe, mit der sie das Leben zeugten, mit dem Irdischen vereint. Sie haben ihren Schleier nur ein wenig gelüftet und seither kennt der Mensch das Antlitz aller Schönheit. Jeder, der sich zu erkennen gibt, begibt sich seiner Macht und so wurden die Göttinnen davon abhängig, vom Menschen geliebt zu werden. Über die Liebe aber wurde der Mensch auch zu einem Teil der Göttinnen. Deswegen dienen die Menschen der Göttin, wenn sie sich vereinen, allein um die Göttin zu ehren, sie zu schauen, sie zu fühlen und sie mit aller Lust zu preisen. Denn die Lust das ist die Liebe, wenn der Mensch sie fühlt, das ist die Sprache der Götter, wenn sie ihre Gefühle an den Menschen richten. Hier finden die Menschen in ihrer Vereinigung zu der Göttin und die Göttin findet ihre Lust am Menschen. Dies geschieht allein deswegen, weil die Göttin einst einmal in göttlicher Leichtfertigkeit mit ihrem unbeschuhten Fuß die Erde berührte, wie seither der Tropfen eines Samens nur genügt, um ein ganzes Geschlecht zu begründen. Wenn ihr aber die Göttinnen durch eure Liebe und eure Lust verehrt, dann seid ihr auf dem Weg zu diesem Punkt, wo das Leben auf die Welt kam. Dies geschieht daher allein in den Häusern der Göttinnen zu ihren Zeiten. Ihre feingliedrigen Zehen aber streiften nur die Erde, genug den Menschen und allen Wesen das Leben zu geben, aber zu wenig, aus der Erde das Paradies zu schaffen. Die dumpfe Materie, dem Tod durch der Göttin Lust und Liebe entrissen, muss in jedem Augenblick durch ihren Odem ausgerichtet werden, um das Leben zu befördern. So durchdringt das Göttliche alles, was auf Erden und im Universum lebt, und doch ringt der Mensch in jedem Augenblick mit der lebensfeindlichen Materie, um die vorgegebene Ordnung aufrechtzuerhalten, die das Leben über den Tod erhebt. Deswegen folget treu dem Willen euerer Göttin, hier allein findet ihr sie, ihre Lust und das Glück. Dies ist alles eins, die Liebe, die Lust, das Glück und die Wahrheit. Wahrheit fühlt man als Wahrhaftigkeit, Wahrhaftigkeit liegt allein im Glück, das Glück aber erblüht in der Lust und die Lust ist verschmolzen mit der Liebe, alles aber das ist für den Menschen sein Leben. So rein findet ihr dies nur, wenn ihr die Göttin in der von ihr geforderten Weise verehrt, in der Lust und Liebe, die ganz allein ihr gilt. Daher mische sich in ihren Tempeln zu ihren Zeiten ein Jeder mit einem Jeden, nur auf diesem Wege findet ihr zur ihr. Wenn ihr euch aber wieder eurem Leben zuwendet, den täglichen Kampf mit Irrtum und Mangel führt, die lebensunwillige Materie zu beugen, dann folgt ihr dem Willen der Göttin, wenn ihr ihren Odem aufnehmt, die vorgegebene Struktur zu erzeugen. Dann seid auch ihr Teil dieser Struktur und die sie erzeugende Information steht auch euch zu Gebote. Deswegen fordert die Göttin hier von euch vor Allem Eins, das ist die Verlässlichkeit. In der treuen Umsetzung einer jeden Information bildet sich allein das Leben. Daher wisset wieder: dass Treue eines der höchsten Güter dieses Lebens ist. Treu den Freunden, Treu den Geliebten, treu den Erzeugern und Erzeugten. Liebe wandelt sich zum höchsten Gut allen irdischen Lebens, wenn sie sich mit der Treue paart. Der Lust allein bleibt sie weiterhin verbunden, im Irdischen aber dient alles dem Ziel, das Göttliche, das Leben nämlich zu befördern. Dort findet ihr in der Verlässlichkeit euerer Liebe in dem Partner und der Partnerin das Bild der Göttin wieder, nicht auf wechselnden Lagern loser Lust begierig. Das Glück scheint euch dabei nicht weniger, wie die Wahrheit auch. Nur der Göttin seid ihr in grenzenloser Treue ewiglich verpflichtet und in Liebe und Lust in eurem Gebete zu ihr verbunden. Wie könnte es auch anders sein, gründet doch alles auf der Göttin Lust und Liebe und erfüllt diese alles nicht weniger. Wer sich somit streng der Göttin Willen nach mit anderen vereint, folgt nur ihrer Liebe. Daher wurde mir aufgegeben, das Folgende aus den Lehrbriefen euch noch zu berichten.
Von der Erkenntnis
Mittwoch, 12. August 2009
Der Göttin zornige Tränen verbrennen Prostitution und Pornografie
Seit je erfüllt den Menschen der Anblick von Landschaften, die sich vor seinem Auge hinziehen, mit Freude und er findet Wohlgefallen, mit seinem Blick über ihre vielfältigen Formen in alle Himmelsrichtungen zu streifen. Die Natur hat mit ihrem Grün und Blüten in allen Farben die Gestalt der Erde geschmückt und ein Konzert ihrer Klänge liegt über allem und auch des Menschen Seele erklingt in ihren Tönen. Es ist nichts anderes als das Leben, das dort zu dem Menschen lodert in seiner kraftvollen Gestalt des Wachsens und Erblühens, das Leben, das auch seines ist. Hier allein findet er alles, was seinem Mangel abhilft, Nahrung, Schönheit und Glück. Hier allein endete sein Irrtum in der Wahrheit, die allein im Leben liegt. In jedem Grashalm, jedem Zweig, einer jeden Blume steckt die Kraft des Lebens, die nichts anderes als der alles durchdringende Atem unserer Göttinnen ist. Der Göttin Atem durchzieht all dies, was sich in der vor des Menschen Auge liegenden Landschaft verbirgt, ein Fest des Lebens und das ist des Menschen Freude, die ihm bei diesem Anblick erfüllt. Denn das Leben, der Göttin Atem, er lässt die Seele schwingen und deren Schwingen erzeugt des Menschen Wohlbehagen. Das Leben ist stets ein Werden und alles, was wurde, vergeht im Fortschreiten des Werdens. Wie konnten die Menschen nur ihren Blick so starr auf das Vergehen, seines Ausscheidens und den Tod richten, statt auf das Werden in all seiner Schönheit und seiner Wunderhaftigkeit, des Glückes und des Rausches, wenn die Natur uns aufgibt, am Werden zeugend und empfangend teil zu haben! Wendet den Blick zu dem, was wird, und nicht zu dem, was abstirbt. Alles, was stirbt, hat Bedeutung nur für das Werden, wenn es durch Wiedergeburt zurückkommt, wenn das zeugende Glied den zurückkehrenden Seelen im empfangenden Leib der Mutter wieder Zugang verschafft. Nehmt es auch nur als Metapher, nichts aber beschreibt besser, dass alle Zukunft nur stets im Werden liegt. Dies ist der Grund, dass Göttliches nur im Werden, in der Zeugung und im Empfangen zu finden ist, nicht aber im Absterben, es sei denn es käme zurück. Der Göttin Kraft und Seele, ihre Lust und Liebe, findet ihr daher auch nur dort, wenn die Menschen in schäumender Lust die Liebe mit dem Leben vereinen, allein um die Göttin zu preisen. Welche Schmach mussten die Heiligkeit und Schönheit und Wahrhaftigkeit dieses Aktes und alles, was auf ihn gerichtet ist, in den letzten Jahrtausenden erleiden! Dabei hätte sich einem jedem Menschen leicht erschlossen, dass es nicht sein kann, dass all die Herrlichkeit, der Göttin dienen zu dürfen, mit dem Schmutz, mit dem Sex praktiziert wurde, verwechselt wurde. Die Begierde war zu allen Zeiten unverändert und konnte anders auch nicht sein. Umso größer aber waren und sind die Entartungen, mit denen die Begierde sich ihren Weg bahnte. Selbst der Kern allen göttlichen Lebens, Empfang und Zeugung neuen Lebens, zwang die Frauen zur Versklavung und Entrechtung. Aber die bloße Lust gar, nach der alle Menschen zur jeder Zeit und an jedem Ort streben, gebar Formen des geschlechtlichen Austausches bar aller Menschlichkeit, ja bar aller Lebendigkeit und bar aller Göttlichkeit. Die falsche Moral, die den Menschen ihren Blick allein dem Tod und den damit gemachten Versprechungen zuwenden ließ, die aber den Menschen und sein Schicksal trotz aller Phantasien niemals zu ändern vermochten, hinterließen eine verbrannte Erde seiner Geschlechtlichkeit. Noch heute ist die Prostitution voll davon und die zwanghaften Darstellungen der Pornografie und der entmenschlichten sexuellen Kommunikation entstellen die Schönheit von Lust und Liebe in erbärmlichster Weise. Das sind die versteinerten Tränen unserer Göttinnen wegen der durch den todeswärts gerichteten Blick so vergewaltigten Seelen. All dies ist die Kehrseite einer Moral, der das Werden abhanden gekommen ist. Prostitution und Pornografie, Vergewaltigung und geschlechtliche Beherrschung sind die Seite derselben Medaille, die Lust und Liebe, Schönheit und Glück, die Körperlichkeit und ihren Gesang verdammt. Diese Seiten der Medaille sind kein Widerspruch, sie sind eins und deswegen finden sie sich auch bei jenen Menschen in ihrer Seele vereint, die das Eine so preisen und das Andere ebenso verdammen, doch im Geheimen das Verdammte mit Inbrunst tun. Nur vergewaltigen sie dabei ihre Seele, indem sie all die eigene Verdammnis dort abladen. Daher muss ein jeder, der sich den zurückkehrenden Göttinnen nähern will, tief in seiner Seele mit der Scham, zu der ihm der dort selbst abgeladene Schmutz zwingt, aufhören und wissen, dass es der Göttin Wunsch ist, in all dem Schönen und Wahren, dass ihm auch des Menschen Geschlechtlichkeit offenbart, sein Wohlbehagen oder auch sein Glück zu finden. Erst dann vermag er den Blick von dem Tod und den hierzu all gemachten Versprechungen abzuwenden und dem Werden zuzuwenden und sich zu seiner und auch der Göttin Lust und Liebe frei zu bekennen. Diejenigen aber, die glauben, gar die Göttinnen in ihre schmutzstarrenden öden Areale, gleich auf welche Seite der Medaille, entführen zu können, sie werden ein ebenso schmutzstarrendes und ödes Ende erleiden, wenn die Göttinnen mit Peitschen, Ruten und Pechknäueln, Folterrössern und Garrotten in das von Lust und Liebe brache Land einfallen und ihre Tränen sich zu Feuerstößen wandeln, die alles Leiden auslöschen, das Menschen sich und anderen zuführen, weil sie gegen ihr Natur und der Göttin Willen leben, aber diejenigen verlöschen, die sich ihnen entgegenstellen. Hütet euch vor dem Zorn der Göttinnen, er steht ihrer endlosen Lust und Liebe nicht nach.
Samstag, 8. August 2009
Schon der Wahrheit Schimmer weist den Weg
Wer denn könnte es euch sagen, wenn nicht ich, der ich beauftragt wurde, die Wahrheit zu verbreiten. Denn die Wahrheit ist nicht in der Welt, dort ist alles unvollständig, voll des Irrtums und des Mangels. Wo die Wahrheit ist, da ist nicht die Welt und wo ihr seid und lebt, da ist keine Wahrheit. Die Wahrheit ist etwas, was euch schimmern und scheinen kann, wie das göttliche Licht, wie die ewige Kraft, der euer Leben entstammt, die aber nicht euer Leben ist. Die Kraft macht euch nur begreiflich, dass es etwas gibt, das auch euch belebt, dass dennoch nicht ihr seid. Sie erweckt tote Materie zum Leben, ohne dass die lebende Materie ein Teil dieser Kraft wäre oder würde. Das göttliche Licht, die Kraft des Lebens und die Wahrheit aber das sind alles eins, das ist alles, was ihr immer wieder in den verschiedensten Metaphern als eure Götter verehrt habt, weil ihr glaubtet und glaubt, sie so besser greifen zu können oder sie gar euren selbst erdachten Begriffen unterwerfen zu können. Alles aber, was ihr in euren irdischen Händen haltet, wäre entgöttlicht, schon allein eure Berührung würde das Göttliche entweichen lassen, könntet ihr ihm begegnen. So aber begegnet das Göttliche, die Kraft, der alles Leben entstammt und damit auch die Wahrheit nur euch, nicht aber ihr der Göttin. Hierin besteht allein der Sinn eures Lebens, weswegen ihr in Wirklichkeit, solange ihr lebt, nach nichts anderem strebt. Du allein kannst nur deinen Leib und deine Seele öffnen, ganz weit öffnen, dass die Strahlen der Göttin auch dich treffen. Ein wenig begriffen haben die Menschen dies schon immer, wenn sie sich aufgaben, sich kein Bild von ihrem Gott zu machen. Denn ein Bild maßt sich den Besitz an, was aber wäre anmaßender, als Gott besitzen zu können. Und doch schämt euch nicht der Bilder, die ihr in euch habt, wenn ihr an unsere Göttinnen denkt. Denn in solchen Bildern spiegelt sich, was die Göttinnen in euch geben. Und in solchen Bildern erscheinen dann eure Körper und Seelen auch den anderen. In Bildern zu denken und zu erfahren, ist euer Los, das kann man euch nicht verbieten. Nur kann die Göttin ein jedes Bild von sich in euch erzeugen, wie sie euch in jeder Gestalt und Form erscheinen kann. Denn es ist allein das Göttliche was sie überall verbreitet, alles andere dient ihr dabei zur Hilfe. Eure Körper und Seelen aber können ihre Strahlen spiegeln und so erstrahlt im Glanze der Göttin auch das Irdische. Das ist die Wonne, die ihr beim Anblick mancher anderer verspürt. Wenn ihr aber eure Körper und Seelen der Göttin weit öffnet, dann schmückt ihr euch an Leib und Seele allein für sie. So kommt auch die Wahrheit in euch und leuchtet euch im Inneren den Weg. Einem jeden, aber nicht der Welt, auch nicht der Gruppe, nein nur in jedem Menschen, so wie auch die Kraft des Lebens nur die Materie, die den Menschen bildet, beseelt. Wer aber meint die Kraft, die göttliche Schönheit, die Wahrheit sei in der Welt und zwischen den anderen, der ist schon fehlgeleitet. Wäre sie dort, dann würde sie dort verenden, wie es auch oft zu geschehen scheint. Wer behauptet, die Kraft, das Göttliche, die Wahrheit sei zwischen den Menschen und in der Welt, der führt allein im Schild, euch zu seinen oder anderen Zwecken zu missbrauchen. Dies alles wirkt in euch, allein in eurer Mangelhaftigkeit euch den Weg ein wenig zu leuchten. Kein Licht wirft es aber in die Welt, um anderen zu leuchten. Ein jeder wird allein von seinem Licht geleitet. Was ich aber sagen kann, ist auch nur dies: vertrauet, wenn die Wahrheit leuchtet und verzweifelt nicht, wenn sie nur schimmert. Selbst der winzigste Schimmer ist unendlich mehr als die Dunkelheit, weist doch auch er bereits den Weg. Es ist alles in euch, wenn ihr nach eurem Glück streben wollt, denn dies hat die Natur in euch gesetzt, dem rechten Weg zu folgen. Dieser Weg aber führt zum Göttlichen, denn das ist die Wahrheit und die Kraft speist euer Leben. Ihr werdet nie der Göttin Antlitz sehen, aber ihr Strahlen wird euch zum höchsten Glück führen können, wenn alle Zeit und aller Raum entschwinden und jeder Grund und Zweck eine jegliche Bedeutung verlieren. Dann wisset, ihr seid der Göttin und damit dem Göttlichen ganz nahe. Diese Nähe findet ihr aber dort, wo das Göttliche mit der Göttin Kraft in die Welt dringt und die Welt mit allem, was dort lebt, beseelt. Diesen Weg haben die Göttinnen mit Lust und Liebe und nicht mit Enthaltung und Selbstverachtung ausgestattet. Denn das Göttliche verbindet sich mit der Materie dort, wo das Leben entsteht und nicht dort, wo es vergeht. Vergeht es, dann muss das Göttliche zurückkehren, dass wieder ein Leben daraus wird. Somit verehret die Göttin, wie es euch hier verheißen wurde und führt, wenn ihr sie verehrt habt, ein ihr gefälliges Leben.
Donnerstag, 30. Juli 2009
Der Priester Pflicht
Die Priesterinnen sollen ihren Kestos anlegen wie auch die Priester und keinen, der des Kestos Macht erliegt, enttäuschen. So soll es an den Tagen und den Orten der sieben Göttinnen geschehen. Denn dies ist der Preis der Liebe. Die Liebe aber verbindet allein eurer Leben, ohne Liebe wächst nichts zusammen und Einsamkeit vernichtet allen Geist und dann auch das Leben. Darum wisset, nichts gilt mehr euch allen als die Liebe. Dies sei euch berichtet.
Mittwoch, 29. Juli 2009
Im Lichte der Göttin
Im Licht erscheinen uns allein die Körper und Seelen in all ihrer Schönheit. Denn das Licht gebiert das Leben und das Leben, das schafft uns. Ohne Licht bliebe die Erde öd und leer und in ihrer Dunkelheit verkäme alles. So preiset das Licht und die Schönheit unserer Göttinnen, wenn im herrlichen Glanze sie bar ihrer Kleidung in vollendeter Gestalt zum Bade sich neigen. Öffnet eure Sinne und wisset, es ist der Göttinnen Glanz, der euch erfüllet, wenn ihr all die Schönheit um euch wahrnehmt und in prächtigen Formen der Liebreiz euch umfängt. Es ist der Göttin Odem, der euch im Anblick dieser Schönheit umfängt und euer Begehren beflügelt, mit dieser Pracht eins zu sein. Im Schwingen und Wiegen, im Tanze und im Gesang, im Träumen und im Glück, euer Sehnen zu erfüllen, da seht ihr die göttliche Pracht, wie sie entsteht und sich ergießt inmitten eurer Sehnsucht, sich mit dem Schönen allein zu vereinen. Alles aber durchflutet das Licht, das sich spiegelt in all den wundervollen Formen, die die Schönsten der Seelen und ihre Körper bilden und deren Schatten sie tief in eure Seelen werfen. Schämt euch nicht des Begehrens und auch nicht der Lust. Denn das ist die Sprache der Göttin und mit ihr zu reden, allein ist der tiefen Glückseligkeit Grund. Verdeckt nicht eurer Augen Blicke, richtet sie offen und blank auf das Geschehen, wo sich in schäumender Lust die Liebe dem Leben vereint. Im ewigen Lichte erstrahlen der Rundungen Pracht und der schwellenden Kraft glänzende Glieder. Alles wurde nur geschaffen, euch zusammen zu bringen und in göttlicher Liebe zu schwelgen. Denn nichts als das habt ihr, nur das ist eures Lebens Sinn, der Göttinnen ewiges Leuchten zu preisen. Das ist alles, aber auch alles, mehr werdet ihr nie an Grund und Erklärung entdecken. Darum weichet nicht aus dem göttlichen Licht, das sich euch auf allen euren Wegen offenbart, wenn liebreizende Gestalten euch munter aufreizen. Und blicket hoch zum Himmel in den göttlichen Hafen, der euch mit der Göttinnen Sein untrennbar verbindet und im Lichte, das aus den Spalten in eure Welt dringt, wenn sich die Herrlichkeit wie von allein offenbart. Oh meine Göttin, wie reizt mich Dein Leib weit mehr noch als Deine Seele, finde ich diese doch sicher durch Deines Körpers Pracht, während die Seele erst hinter unser aller Leiber sich offenbart. Den Sinn, den weist uns die Seele, die Vollendung aber liegt allein in Deines Körpers unendlichen Reizen fern aller Zeit und allen Raumes, allen Grundes und allen Zwecks. Denn sowohl die Zeit, als auch der Raum dienen nur diesem Glück und jeder Grund wie auch nicht anders ein jeder Zweck gründen in nicht weniger als in Deiner göttlichen Lust und Liebe. Ich sehe durch den Spalt in die andere Welt, die Deine und nicht unsere ist, und hier erstrahlt Dein Leib in allen der schönsten der irdischen Leiber, die unsere Welt Dir aufbieten kann. Das ist sie die Einheit, von Geist und Seele und von Körper und Geist und von Lust und Erkenntnis, wenn wir alle uns einander erkennen, dies nur um Deinetwillen. Der Göttin Lust aber das ist Deine Liebe. So sei es gesprochen im Auftrag, den die Göttin mir gab.
Freitag, 17. Juli 2009
Der Göttin heiligster Tag
Denn heute ist der Tag der Göttin, so wurde es mir beauftragt, euch zu sagen. Heute kam sie zu jedem, der sich nach ihr verzehrte und in ihrer Lust und Liebe tief versank, denn der Göttin Leib und der Göttin Seele und ihr Atem und ihre Sinne, das alles ist unser Leben. Am 16. Juli sollt ihr ihren Tag feiern und sieben Tage anhängen, denn ihr allein gebührt eure Liebe und eure Lust und eure Erregung, wenn ihr tief in euch ihren Odem euch erhitzen spürt. Alle sollt ihr euch so kleiden und geben, dass ein jeder diesen göttlichen Odem an euch erkennt und es euch gleich tut. Und öffnet eure Sinne und seht um euch all die göttlichen Seelen strahlen, schämt euch nicht eures Sehnen, denn überall und jeder und in jedem werdet ihr Sie unsere Göttin wieder finden, wie sie mit ihren lieblichen Fängen lustvoll euch umgarnt, euch im Gebete zu ihrer Schönheit entfachend. Oh Inanna, Istar, Astarte, Kybele, Isis, Aphrodite, oh Maria welch größere Wonne wäre die, als in euch mit euch und um euch zu weilen. So nehmt an unser Gebet, wenn wir alle uns der Göttin zu Ehren an ihrem heiligsten Tag vereinen. Und bewahret ihre Spur in euch, wenn ihr zurück zu den euren geht, euch reinigt und die Liebe wieder dem zuwendet, dem ihr dies angesichts der Göttin verlässlich habt versprochen. Denn der Göttin ist alles, die Lust und Liebe ihres göttlichen Leibes, zu dem ihr euch alle zusammenschließt an ihren Tagen und in ihrem Hause und ebenso, wenn ihr liebt, wie es euch in eurem Leben aufgetragen wurde. Nichts aber reicht höher als der Göttin Lust und Liebe.
Dienstag, 14. Juli 2009
Der Göttin Leib bewegt die Welt
Wer kennt sie nicht die gähnende Leere, die Lähmung der Langweile, die alles ergreift. Ganz gleich der Zustand, der euch umgibt, nach Raum und Zeit, nichts wäre, was nicht ist ätzend leer. Nichts macht den Sinn, weder das Haben noch der Mangel, weder der Irrtum, noch die Wahrheit. Alles ist blass, bleich, verlassen, tot. Und keine Vergangenheit zeigt euch eine Spur der Zukunft und kein Traum beflügelt euren Willen, nichts ist da, euch aus der bleiernen Lähmung zu befreien. Nur eins wandelt alles sogleich zum Leben, der Göttin Freuden in ihrem Leib. Denn es ist der Göttin Unterleib, der alles zum Leben erweckt und mit einem kurzen Streich alles, was euch band und drückte, davon wischt. Das Lächeln eines Auges, das Schwingen des Körpers Formen, die Rundungen der Gestalt, das alles und die Möglichkeit, dort der Göttin Lust und Liebe zu begegnen, wandelt die Welt in einem einzigen Augenblick. Nur eine einzige Chance, sich zu vereinen und alles Leben wechselt seine Farben und alle Blumen erheben ihre gesenkten Köpfen und spreizen ihre farbigen Zacken den Kelch der befruchtenden Last begierig entgegnend weit anschwellend. Das ist das Leben und ein jeder von euch hat es in sich. Nur den anderen zu begatten und dem anderen sich zu öffnen, bereitet die Welt. Abgeschmacktem folgt ihr, allein auch dies andeutend, zugleich euch die Kraft raubend, es selbst zu tun. Ein einziges Lächeln, eine einzige Geste, eine einzige lustvolle Schwellung des Körpers und alles erstrahlt im Licht der göttlichen Schönheit der Seelen und ihrer Leiber. Oh Mensch, wirf ab die quälenden Formen, komm in die Tempel der Göttinnen, wenn sie euch rufen, und feiert ihre unendliche Liebe, die sie in jede Faser eurer Körper gesetzt. In ihrem Licht erstrahlt die Welt zu ihrem Leben, das eurer Leben ist, denn mehr könnt ihr nicht erwarten. Was aber wollt ihr mehr, seid ehrlich in euren Gedanken, was wollt ihr mehr, als dass das Schöne sich über euch beugt und euch zuflüstert, euch zu begehren, mit Leib und Seele und aller Lust und Liebe. Aller Weiber Lust, sagt Teiresias, der Frauen Geheimnis verratend, übersteigt die der Männer um das Neunfache, hört auf, euch zu quälen und findet zusammen, denn ein jeder Mann braucht nur ein Neuntel der weiblichen schönsten Lust zu ergattern und jede Frau weiß, dass sie heiß belohnt wird, wenn sie nur der Göttin dient. Oh ihr Menschen, wisset doch, die Göttinnen haben seit je eure Felder bestellt, ihr aber widersetzt euch der Ernte. Dies alles aber, gebietet euch nur der Göttin Lust und Liebe und nur ihr zu dienen, ist euch dies alles erlaubt. Denn treu ergeben seid ihr den Euren, nur die Göttin zu betrügen, ist euer Tod. Daher so streng ihr seid mit euch und den euren, so weit und frei dienet der Göttin. Das gab mir die Göttin auf, euch zu lehren.
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